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Admiralspalast-Theater

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Admiralspalast-Theater
Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
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Datum

24 Nov 2019

Uhrzeit

16:00

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Tickets verfügbar

BREAK THE TANGO

MAAG Music & Arts präsentiert: German Cornejo’s

MAAG Music & Arts präsentiert: German Cornejo’s
Break The Tango
Tango meets Streetdance

InfosEntstehungKünstlerisches KonzeptChoreographieMedien

Tango trifft auf Streetdance
«12 Weltklasse-Tänzer, 1 Liveband und eine Show, welche die Zuschauer von den Sitzen
reisst» (Hamburger Abendblatt).
«Break the Tango» bricht alle Regeln und lässt zwei ganz unterschiedliche Tanzstile aufeinandertreffen. Während die Tangotänzer – darunter zwei Tangoweltmeisterpaare – elegant über das Parkett schweben, mischen die athletischen Breakdancer Milonga- Traditionen auf. «Break the Tango» zeigt, wie feurig, explosiv und mitreissend der Mix von Tango und Streetdance sein kann, und begeistert nicht nur Tango- und Breakdance-Fans. Begleitet wird die Compagnie von einer fünfköpfigen Liveband, die Elektrotango-Hits von
Otros Aires und Popsongs von Adele bis Beyoncé zum Besten geben.

Die Entstehung von «Break the Tango»
Januar 2013
Die Produktion «Tango Fire» gastiert für zwei Wochen in der MAAG Halle in Zürich. Darko Soolfrank, Betreiber der MAAG Halle, und der Haupttänzer German Cornejo kommen ins Gespräch und unterhalten sich über neue Tangoformen und Einflüsse. Man beschliesst die Idee einer Zusammenarbeit unter dem Projekttitel «Tango Revolución».
Dezember 2014
Im La Catedral Club in Buenos Aires findet eine erste 40-minütige Workshop-Präsentation unter der Choreografie von German Cornejo statt, live begleitet von der international erfolgreichen Elektrotango-Band Otros Aires.
Frühling 2015
Cornejo und Soolfrank entscheiden sich, einen Breakdance-Choreografen mit ins Boot zu nehmen, um die Tangotradition aufzubrechen und zu innovieren. Dazu finden in Zürich Gespräche mit möglichen Choreografen statt. Die Entscheidung fällt auf Björn «Buz» Meier, der die europäische Breakdance-Szene seit über 20 Jahren mitprägt.
25.11. – 3.12.2015
In Zürich werden während einer Woche mögliche Tanzkombinationen zwischen den Tangotänzern und den Breakdancern gesucht. Mit dabei ist das Tangoweltmeisterpaar German Cornejo und Gisela Galeassi sowie vier Breakdancer.
1. Semester 2016
Das Kreativteam wird ergänzt. Es stossen die Bühnenbildnerin Anna Wohlgemuth, die Kostümbildnerin Kathrin Baumberger, der Lichtdesigner Tobi Moosmann und der Sounddesigner Gaston Briski dazu.
Mai 2016
In Buenos Aires findet ein weiterer Workshop mit Tango- und Breakdancern und der Band statt. Die ersten Journalisten aus der Schweiz erhalten einen Einblick in die Entstehung.
August 2016
Start der 5-wöchigen Endproben in der MAAG Halle in Zürich.
20.9.2016
Erfolgreiche Welturaufführung und 16 weitere, meist ausverkaufte Shows in der MAAG Halle.
29.8.2017
Start zur ersten Tournee, welche die Produktion nach Hamburg, Berlin, Wien, Zürich, Paris, Basel und in verschiedene Städte in Italien führte und vorerst am 25.03.2018 in Rom endete.

«Break the Tango» ist die Symbiose von Tradition und Moderne, von Südamerika und Europa. Tango trifft auf Streetdance. Traditionen werden aufgebrochen, neue Bewegungen entstehen. Visuelle Effekte, straffe und neue Choreografien und eine starke Atmosphäre sind die tragenden Elemente des Konzeptes. Die Qualität des Tanzes bewegt sich auf höchstem Niveau und wird bildstark eingesetzt. Lichtregie und Videoprojektionen tragen dazu bei, vielseitige Stimmungen zu kreieren. Die Tänzerinnen und Tänzer werden von der «Break the Tango»-Live-Band begleitet. Die Stilrichtung reicht von Elektrotango bis hin zu traditionellen Stücken und moderner Popmusik, die neu arrangiert wurden, damit sie der Tango-Grundtonalität gerecht werden.

Die Geschichte des Tangos
Tango, mehr als die Geschichte Argentiniens
Der Tango entstand zwischen 1850 und 1880 im Süden von Buenos Aires, im Hafenviertel La Boca. Ein fröhlicher Tanz, aus schwarzen, kreolischen und spanischen Elementen zusammengemischt. Die geselligen Anlässe, an denen man diese Musik tanzte, wurden «Milongas» genannt, was in etwa dem Wort «Wirrwarr» gleichkommt und somit für sich spricht. Heute gilt die lebensfrohe Milonga als Vorläuferin des eigentlichen Tango Argentino. Gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sah sich Buenos Aires von Einwanderungsströmen geradezu überschwemmt, die Stadt schien aus allen Nähten zu platzen. Vor allem Italiener hofften, ihr Glück im reichen Amerika zu finden. Um die Jahrhundertwende gab es in Buenos Aires mehr italienische Einwanderer als Argentinier. Die Enttäuschung war vorprogrammiert. Argentinien und Buenos Aires waren mit diesen Massen überfordert und lehnten die Immigranten bald ab. Zu wenig Arbeit, zu wenig Ansehen, zu wenig Frauen, den mittellosen Einwanderern blieb der Ausweg in die Kriminalität, das Vergessen in Spielhöllen, Bordellen und … in der Musik. Die Vororte von Buenos Aires, die Barrios, entwickelten sich dementsprechend und wurden zur Wiege des Tangos, der einst zum Symbol von ganz Argentinien werden sollte.
Ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann
Dieser Ausspruch stammt von Enrique Santos Discépolo, einer der ganz Grossen des Tangos. Von all den Hoffnungen war den Immigranten nur das geblieben: ein leicht anrüchig wirkender, eleganter Tanz, in dem die Machos auf Tuchfühlung mit den wenigen Frauen gehen konnten, sich stark, furchtlos, traurig und einsam auf dem Parkett ausdrücken konnten. Nun klang der Tango nicht mehr so fröhlich wie in den ersten Tagen, die Melancholie und die Wehmut liessen sich nicht einfach wegstecken. Das Bandoneon, die Seele des Tango, brachten Matrosen gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Buenos Aires. Ein Instrument, welches heute im Tango nicht mehr wegzudenken ist. Bandoneon, die Seele des Tango 1840 wurde es vom deutschen Musiklehrer Heinrich Band aus der einfacheren deutschen Konzertina weiterentwickelt: 144 Töne, die aber erst in Argentinien ihren Ausdruck, ihre wahre Berufung fanden. Bis anhin waren Geige, Flöte und Gitarre die Instrumente gewesen, auf denen die ersten Milongas und Tangos von herumziehenden Musikgruppen improvisiert wurden, denn die Kunst des Notenlesens war nicht sehr verbreitet. Als die Trios oder Quartettos begannen, sich in den einschlägigen Lokalen zu etablieren, fand das Klavier auf Kosten von Flöte und Gitarre Eingang in das Instrumentarium des Tangos. Dazu kam der Kontrabass, und ab 1920 bis zum heutigen Tag besteht ein rquesta tipica aus zwei Bandoneons, zwei Violinen, dem Piano und dem Bass.
Eine Legende wird zum nationalen Hoffnungsträger
Die argentinische Elite wollte nichts mit dem Tanz und der Musik aus ihren Armenvierteln zu
tun haben, man schämte sich für diesen Auswuchs aus den Bordellen und Gossen der Stadt.
Das änderte sich jedoch, als der Tango seinen ersten Boom erlebte … Ausgerechnet im
fernen Paris, das man doch so bewunderte am Rio de la Plata! Ob es nun die
Mädchenhändler oder die Künstler gewesen waren, die den Tango zuerst nach Paris gebracht
hatten, Tatsache ist, dass er in der feinen, auf Zerstreuung ausgerichteten Pariser
Gesellschaft schnell Gefallen fand. Bereits 1910 wurde argentinischer Tango in ganz Paris
getanzt und auch gelehrt. Ob dieser Entwicklung wagten es nun immer mehr angesehene
Bürger des Mittelstands von Buenos Aires, sich zum Tango zu bekennen, dem sie ja im
Versteckten ohnehin schon lange gefrönt hatten. Carlos Gardel, der mittellose Junge aus dem
Grossmarktviertel von Buenos Aires, wird zum Idol von ganz Argentinien. Er verkörpert das
Märchen, von dem alle die Einwanderer geträumt haben. Er wird ein weltweit gefeierter Star,
der sich aus dem Nichts zu Glanz und Gloria erhoben hat und den Tango über Schallplatten,
Filme und Auftritte der ganzen Welt als argentinisches Kulturgut überbracht hat. Obwohl
Carlos Gardel 1935 im Alter von 45 Jahren bei einem Flugzeugabsturz starb, lebt er in den
Herzen der Porteños weiter. Täglich wird sein Grab in Buenos Aires von Fans besucht und mit
Blumen geschmückt.

Der avantgardistische Tango
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich aus dem Tango als Unterhaltungs- und Tanzmusik zusehends eine musikalisch besser ausgebildete Musik zum Zuhören, diesich in ihrem Wesen jedoch immer weiter von ihren volkstümlichen Wurzeln in Buenos Aires entfernte und moderne Elemente miteinfliessen liess. Daran fanden nun aber die alten Tangoliebhaber am Rio de la Plata gar keine Freude. Sie sahen ihren Tango verfremden. So wundert es denn nicht, dass Astor Piazzolla seine grossen Erfolge noch heute auf der ganzen
Welt feiern darf, nicht aber in seiner Heimatstadt Buenos Aires. Eigenwillig mischt er Milonga, Barpianomusik und Jazz zu bombastischer Konzertmusik. Tatsächlich kein Tango mehr, jedoch ein Spiegelbild von Buenos Aires und des Porteño von heute. Während der Tango heute in Buenos Aires nur noch von wenigen Jungen gepflegt wird, erlebt er in Europa einen eigentlichen Aufschwung. Zürich wird als eines der avantgardistischsten Tangozentren Europas angesehen, Deutschland hingegen als das wahrscheinlich am stärksten vom Tangovirus befallene Land. Überall werden Tangokurse angeboten, internationale Freundschaftsbande verbinden die Szenen in Paris, Berlin, Stuttgart und Zürich, Einladungen zu Bällen und Shows werden hin- und hergeschickt – man erlebt ein grossartiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Denn schliesslich geht es hier in Europa ein zweites Mal um die Rettung des Tangos!
von Susi Schildknecht (Quelle: www.tango.ch)

Die Geschichte des Breakdance
Breakdance ist eine junge Tanzform, die ihre Ursprünge auf der Strasse findet. Als Teil der Hip-Hop-Bewegung unter afroamerikansichen Jugendlichen in Manhattan und der südlichen Bronx entstand sie im New York der frühen 1970er-Jahren. Getanzt wird zu Pop, Funk oder Hip-Hop. Für viele Jugendliche bot B-Boying, wie der Tanzstil in den 70er- und frühen 80er-Jahren genannt wurde, eine Alternative zur Gewalt der städtischen Strassengangs. Heute fordert Breakdance eine hohe Disziplin von Tänzern, die oft auch über athletische Fähigkeiten verfügen müssen. Breakdance ist mittlerweile eine weltweit verbreitete und anerkannte Tanzform. Die Breakdance-Kultur begreift sich als frei von Grenzen der Rasse, des Geschlechts oder des Alters.

Elektrotango
Elektrotango – Tango electrónico nennt man eine Abmischung und/oder ein Arrangement von klassischer Tangomusik des Tango Argentino mit elektronischen Beats und Klängen. Beim Elektrotango können melodische Stilkopien oder tatsächliche klassische Tangomusikstücke zur Verwendung kommen. Der Musikstil entstand Ende der 90er Jahre gleichzeitig in Europa und in Argentinien. Erste Ansätze gab es in der experimentellen House-Szene (Tango-House) sowie im Trip Hop und im Drum and Bass. Die Tracks basierten jedoch noch auf Samples von Tango-Platten und eine eigenständige Szene konnte sich lange Zeit nicht entwickeln. Nach der Jahrtausendwende begannen einige Bands auch live zu spielen und dabei echte Instrumente einzusetzen, was dem Musikstil einen Popularitätsschub gab. Prägend waren Bands wie das französische Gotan Project mit ihrem Debütalbum «La Revancha del Tango», die argentinische Gruppe
Tanghetto und das Projekt «Bajofondo Tango Club». Nach dem Erfolg erster Projekte wurden 2003 und 2004 sehr viele Elektrotango-Alben auf den Markt geworfen, die rasch und mit einfachsten Mitteln produziert worden waren – das Genre wurde für Musiker im wirtschaftlich desolaten Argentinien eine Hoffnung auf finanziellen Erfolg. Im Laufe des Jahres 2005 nahm die Flut von Veröffentlichungen wieder ab und auch die Vorreiter Gotan Project widmeten sich mit dem Album «Lunático» von 2006 wieder verstärkt klassischen Strukturen des Tango Argentino. Die argentinische Elektrotango-Band Otros Aires wurde 2003 vom Musiker und Architekten Miguel die Genova gegründet. Mittlerweile spielen sie nicht nur in Argentinien, sondern sind sehr erfolgreich weltweit auf Tournee und lieferten auch einige Songs für «Break the Tango».
(Quelle: Wikipedia)

German Cornejo – Regie und Choreografie
German Cornejo wurde am 31. Mai 1986 in Zárate, Buenos Aires, geboren. Mit 15 Jahren absolvierte er den Master of Tango an der Gatell Conservatory of Dance. In den folgenden Jahren erweiterte German seine Fähigkeiten im klassischen und modernen Ballett, Jazz und in akrobatischen Techniken. Weiter qualifizierte er sich für den Master of Choreographic Composition am National Institute of Arts. Im Jahr 2003 gewann er den Gold New Talent Award, und 2005 wurde er Weltmeister im Tango tanzen.
Er ist in vielen berühmten Tangohäusern in Buenos Aires, wie zum Beispiel Mambo, Chiquin und El Viejo Almacén aufgetreten. In einigen der wichtigsten Milongas in Buenos Aires wie La Viruta, Porteño, Bailarín, Parakultural und Confitería Ideal hat er Tanzvorführungen durchgeführt. Nach Jahren der Reisen um die Welt erhält German im Jahr 2008 eine Hommage des Ministeriums für Kultur von Zárate für seine herausragenden Leistungen in der Show «Evocación» im Coliseum Theatre. Bis heute war German mit seinen Tanz-Shows in
folgenden Ländern auf Tournee: Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Belgien, Portugal, Italien, Griechenland, England, Spanien, Türkei, Holland, USA, Kanada, Korea, Malaysia, Singapur, China, Japan, Philippinen, Australien, Neuseeland, Südafrika, Chile und Brasilien.
Derzeit ist German Chefchoreograf und Leadtänzer an der Tango Fire Company von Buenos Aires, bei der er seit 2006 dabei ist. Zudem ist er in der Produktion «Milonga» des renommierten zeitgenössischen Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui zu sehen. Am 1. März 2016 feierte German Cornejo Premiere mit seinem eigenen Stück «Immortal Tango» am Sadler’s Wells Theater in London. Dass seit 2006 viele seiner Studenten top Positionen an den Tango-Weltmeisterschaften erreicht haben, hat German zu einem der meist anerkanntesten und gefragtesten Trainer in Buenos Aires gemacht sowie zu einem der besten Instruktoren für Tango-Shows.

Björn «Buz» Meier – Choreografie Breakdance
Björn Meier alias Buz, geboren 1973 in Bülach, lebt und breakt seit 30 Jahren in Zürich und hat im In- und Ausland an mehreren Breakdance Battles erfolgreich teilgenommen. Seit zehn Jahren führt er eine eigene Breakdanceschule und leitet verschiedene Workshops u.a. für behinderte Kinder, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, im Jugendgefängnis und an diversen Schulen im In- und Ausland. Als Begründer einer Breakdance online Plattform und Leiter des autonomen Breakdance-Trainings im Jugendkulturhaus Dynamo in Zürich ist Buz ein wichtiger Bestandteil nicht nur der Schweizer Breakdance-Szene, sondern in ganz Europa.
Seit 2005 ist er als Tänzer in allen Produktionen der mircompagnie.ch tätig. Ab 2011 tanzt er auch in der Compagnie „Breakthrough”. 2012 stand er bei der Produktion „Outside the Box” der Stylize Compagnie, welche für das Zürcher Theaterspektakel produziert wurde, auf der Bühne. Seit 2013 arbeitet er intensiv als Choreograph, beispielsweise für X-Pats “Rule the World”. Im Jungen Schauspielhaus Zürich leitete er das Bewegungs-Coaching für „Remember me” und „Stones” und war verantwortlich für die Choreographie von “Nichts. Was im Leben wichtig ist”. 2014 Choreografierte er mit Salome Schnebeli in Georgien ein Jugendtanzstück und machte den 2. Platz am «Battle of the Year Central Europe» mit der Gruppe Soul Point.
Seit 2015 ist er als Tanzschaffender für das Projekt MUSE-E Kunst- und Tanzvermittler für schuleundkultur.zh.ch tätig. Für „Die grüne Katze“ leitet er das Bewegungscoaching und ist verantwortlich für die Choreografie. Mit der MIR Compagnie gewinnt er den Schweizerischen Tanzpreis für BITS C 128Hz 2016 machte er die Choreografie für «Shut up» im Jungen Schauspielhaus und Tanzt im neuen Stück «Interface» der MIR Compagnie. Bei «Break the Tango» ist er als Choreograf für die Breakdancer tätig.

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